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Swisscom Smart Business Connect mit TAPI nutzen

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Eine Smart Business Connect Lösung inklusive virtueller Telefonanlage von Swisscom via TAPI nutzen? Unmöglich? Nicht ganz. Mit Fingerspitzengefühl, Brecheisen und genug Geduld bringt man es zum laufen.

Das Problem

Die Swisscom liefert die Geräte bei einer virtuellen Telefonanlage im „branded“ – Zustand aus. Das heisst: Die originale Firmware der Geräte wurde verändert (ähnliches passiert auch mit bei Swisscom gekauften Mobiltelefonen). Neben dem Vorladen der Konfiguration (eine gute Sache) hat die Swisscom dabei aber auch den Administrativen Benutzer des Geräts gesperrt – was entsprechend nur eine eingeschränkte Konfiguration ermöglicht.

Bei Yealink Phones ist es konkret die „Action – URL“ die so nicht bearbeitet werden kann – und damit auch kein TAPI ermöglicht.

TAPI wird aber von vielen Fremdprogrammen eingesetzt um das Telefon mit z.B. einem ERP oder CRM zu verknüpfen (Auslöser für diesen Fall war die PROFFIX Telefonintegration).

Wer nun denkt, man bekomme diese Zugangsdaten per Swisscom – Support  / Partner liegt falsch. „Das ist nicht möglich“, „Diese Daten hat nur der Hersteller“, „Die gibt es nicht“  u.ä. sind nur einige der zwar kreativen aber leider falschen Antworten die man erhält.

In Wahrheit möchten Sie diese Daten wohl einfach nicht herausgeben.

Die Lösung

Die Lösung ist mehrstufig und etwas komplexer. Im Groben sind es aber zwei Schritte:

  • Swisscom Branded Firmware entfernen, Original Firmware von Yealink aufsetzen
  • Korrekte SIP – Credentials besorgen

Sollte bereits ein debranded / unbranded Gerät vorhanden sein, kann direkt zum Schritt Korrekte SIP – Credentials besorgen gesprungen werden.

Swisscom HD Phone Yealink debranden

TFTP – Server vorbereiten

Idealerweise installiert man sich den TFTP – Server tftpd64 – hier gibts die portable Version (empfohlen)

Diesen entpackt / installiert man und führt ihn aus. Anschliessend erstellt man einen Ordner (z.B. Firmware) und verweist unter Current Directory  tftpd64 auf diesen Ordner (hier kommt später die Firmware hinein).

Unter Server Interfaces wählt man das korrekte Netzwerkinterface aus (das mit einer IP…)

„Current Directory“ auf Firmware-Ordner verweisen, Korrektes Netzwerk Interface auswählen

 

Original Firmware Yealink besorgen

Der nächste Stolperstein; Yealink stellt nur einen Teil der benötigten Firmware online zur Verfügung, welche für das Debranding nicht ausreichen.

Zum Glück findet man die passenden Files nach einigem Googlen:  Hier gibts die Yealink Recovery Firmware als Mirror

Je nach Modell (Yealink T46, T41, T42 oder T48) entpackt man das entsprechende Verzeichnis nun und kopiert den Inhalt in den im vorherigen Schritt erstellten Ordner Firmware.

 

Original Firmware flashen

Aufgrund fehlender Berechtigungen funktioniert das Flashen der Firmware nicht über den Webclient. Entsprechend muss das Yealink in den Recovery Mode versetzt werden. Das erreicht man wie folgt:

Für die gesamte SIP-Serie:

  1. Yealink vom Strom trennen (Ausstecken!)
  2. Lautsprechersymbol lange drücken und halten
  3. Wieder mit Strom verbinden

Auf dem Yealink muss anschliessend die IP – Adresse des TFTP – Servers angegeben werden. Diese entspricht in der Regel dem Server Interface aus dem ersten Schritt („TFTP – Server vorbereiten“). Anschliessend bestätigen – ist alles in Ordnung sieht das wie folgt aus:

Yealink Firmware Debranding

 

Nach erfolgtem Update empfiehlt sich das Yealink erneut mit der aktuellsten Firmware zu flashen (für T46 z.B. hier erhältlich):

yealink web upgrade

Auf dem Yealink selbst sieht das Ergebnis dann wie folgt aus:

Yealink Firmware Update

Sobald das abgeschlossen ist hat man ein aktuelles, unbranded Yealink mit sämtlichen Berechtigungen (Standarduser / Passwort: admin / admin)

Korrekte SIP – Credentials besorgen

Bei den Angeboten Business Telefonie kann man die SIP – Credentials direkt im Swisscom Kundencenter anfordern. Bei Smart Business Connect mit virtueller Telefonanlage (bzw. wie die Lösungen sonst noch heissen) klappt das nicht so einfach.

Die Lösungsidee dafür ist, dass egal wie viele Softclients, Apps etc. die Swisscom noch „vor die Lösung“ schaltet – schlussendlich doch immer eine gewöhnliche SIP – Verbindung dahinter steht.

Swisscom Client besorgen

Grundsätzlich sollte die Lösung mit jedem Client möglich sein – der Einfachheit halber verwenden wir aber den Windows Client alias Business Communication App.

Sobald dieser installiert ist besorgt man sich die Zugangsdaten aus dem Swisscom Kundencenter (Format: ***@***.join.swisscom.ch, Passwort scheint meist 8-stellig zu sein).

Business Communication App

Hier unbedingt ausprobieren, ob der Login funktioniert. Falls nicht, dafür sorgen, dass er funktioniert. Das ist die Grundvoraussetzung für die nächsten Schritte.

Anschliessend in der Business Communication App unter Einstellungen –> Erweitert den Haken setzen bei System-Proxy verwenden. Dann die Software schliessen (wichtig!).

Einfach einmal zuhören…

Der letzte Schritt ist das Sniffen des Netzwerktraffics – oder auf deutsch; Einfach einmal zuhören, was denn die Business Communication App so zu sagen hat…

Da die Verbindung über SSL läuft funktioniert das mit Standardtools wie Wireshark etc. nicht auf Anhieb. Einfacher gehts mit Charles Proxy.

  1. Charles Proxy hier herunterladen und installieren (30-Tage Demo reicht)
  2. Charles öffnen

Nun muss das Root – Zertifikat von Charles installiert werden (Wichtig: Unter Vertrauenswürdige Stammzeritfizierungsstellen installieren, sonst klappts nicht) :

Charles Proxy SSL Cert

Charles Proxy Root Certificate installieren. Wichtig: Unter Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen installieren

 

Nun muss das System noch so konfiguriert werden, dass sämtlicher Traffic über Charles Proxy läuft. Dazu Internetoptionen öffnen und folgende Einstellungen vornehmen:

System Proxy einstellen

Nun ist alles bereit um „zuzuhören“. Die Business Communication App sowie Charles können nun beide wieder geöffnet werden. Bei Charles startet man die Aufzeichnung des Traffics über den Record – Button in der linken oberen Ecke.

Listen Charles

 

Anschliessend kann man sich an der Business Communication App anmelden – in Charles sollten zeitgleich einige Anfragen auftauchen. Konkret interessiert uns dabei das config.xml unter folgendem Endpunkt:

Swisscom Business Creds

Nach etwas Suchen im entsprechenden XML findet man das gewünschte SIP-Passwort als Klartext (über Wireshare würde man hier nichts sehen, da SSL).

Dieses Passwort in Kombination mit dem Benutzernamen (der übrigens auch im config.xml steht) ermöglicht nun alle möglichen Geräte an die virtuelle Telefonanlage von Swisscom anzuschliessen – unabhängig von „Branded Devices“, irgendwelchen Softclients und ähnlichem.

Put it all together

Wir haben nun ein Gerät mit Originalfirmware und vollen administrativen Befugnissen sowie funktionierende SIP – Credentials. Zeit alles zusammenzuführen:

Yealink Final Config

Mit der Endziffer „-01“ des Benutzernamen kann etwas gespielt werden. Wenn’s nicht funktioniert einfach 00 oder 02 daraus machen…

Anschliessend alles testen – wenn sowohl ankommende als auch abgehende Anrufe funktionieren und auch evtl. Drittgeräte noch funktionieren ist alles in Ordnung.

Damit TAPI auch tatsächlich funktioniert und man Smart Business Connect auch mit Fremdlösungen wie z.B. der PROFFIX Telefonintegration einsetzen kann braucht es nun eigentlich nur noch die Software Phonesuite welche mit dem Yealink verknüpft wird.

Die Einrichtung derselben ist aber dank der vollen Administrativen Berechtigungen nun kein Problem mehr.

 

Windows 10 Microsoftkonto in Lokales Konto umwandeln

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Windows 10 kennt neben Lokalen und Domänenbenutzern eine dritte Kontoart. Dabei wird ein Microsoftkonto  zur Authentifzierung verwendet. Wie man dieses in einen lokalen Account umwandelt – in diesem Artikel.

Wieso umwandeln?

Zugegeben – die Idee mit dem Microsoftaccount ist interessant. Hat man mehrere Geräte (z.B. Notebook, PC) wird damit nur ein Account benötigt, wichtige Dateien und Einstellungen werden über „die Cloud“ synchronisiert.

Leider ist das in der Praxis nicht immer die beste Lösung. Insbesondere wenn das Gerät ohne Internet verwendet wird, kommt man mit einem Microsoftaccount schnell an seine Grenzen.

Auch das Handling ist mit einem Lokalen oder Domänenaccount meistens flexibler und einfacher.

Probleme beim Zurücksetzen mit einem Microsoftaccount

Hat man bei der Ersteinrichtung nur den Microsoftaccount angeben und kann sich z.B. nicht mehr ans korrekte Passwort erinnern, muss dieses über den Microsoftaccount zurückgesetzt werden.

Dabei werden einige Fragen zum Benutzer gestellt – die aber nur greifen wenn die angebenen Daten auch noch verfügbar sind. Hat man den Microsoftaccount mit „etwas Phantasie“ erstellt steht man vor einem Problem.

Mit folgendem Tipp klappt das Zurücksetzen bzw. Umwandeln in einen lokalen Account trotzdem.

Eingabeaufforderung auf Anmeldebildschirm

Ziel ist es, direkt am Anmeldeschirm auf die Eingabeaufforderung zuzugreifen. Standardmässig ist das natürlich nicht möglich.

Folgende Schritte müssen ausgeführt werden (z.B. mit Live-CD oder in Windowsreparaturmodus):

  1. Unter C:\Windows\system32 die Datei Utilman.exe in Utilman.exe.old umbenennen.
  2. Anschliessend die Datei cmd.exe kopieren und in Utilman.exe umbenennen.

Bei einem normalen Windowsaccount könnte man das Passwort nun direkt am Anmeldebildschirm über Klick auf Erleichterte Bedienung zurücksetzen.

Da es sich hier aber um einen cloudgebundenen Microsoftaccount handelt, wird bei einem solchen Versuch die Meldung „Vorgang kann nicht ausgeführt werden, da das angegebene Konto nicht autoritativ ist.“ erscheinen.

Daher gehen wir den Umweg über den lokalen Administratoraccount.

Dieser muss erstmal aktiviert werden:

Dann können wir noch ein Passwort (1234…) vergeben:

Anschliessend muss der Computer neugestartet werden.

Nach dem Login kann der Administrator am unteren Bildschirmrand ausgewählt und mit dem  Passwort 1234 eingeloggt werden.

 

SQL-Server: Fehler beim Warten auf das Wiederherstellungshandle des Datenbankmoduls

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Nicht immer läuft die Installation des Microsoft SQL Servers  problemlos ab. Wer die Meldung „Fehler beim Warten auf das Wiederherstellungshandle des Datenbankmoduls“ bzw. den Code 0x851A001A als Fehler bei der Installation erhält – so wirds einfach und schnell gelöst!

Der Fehler tritt insbesondere bei der Installation von SQL Server Express (z.B. für PROFFIX) auf – kann aber auch bei anderen SQL Server Versionen auftreten.

Lösung

Bereinigung

Zuerst einmal muss die mit dem Fehler installierte SQL – Instanz deinstalliert werden. Es ist nicht nötig, den ganzen SQL-Server zu deinstallieren(!)

Dazu wechselt man zu den Programmen, wählt den SQL – Server aus (z.B. SQL Server Express 2014) und klickt auf Deinstallieren.

MS SQL Server deinstallieren

(Hinweis:Die Funktion Reparieren hilft bei diesem Problem nicht).

Anschliessend klickt man sich durch den Assistenten und entfernt das Datenbankmodul (und nur das!) der entsprechenden Instanz.

Modifizierte Installation

Anschliessend ist alles bereit für eine neue, leicht modifizierte Installation des SQL-Servers. Ein Neustart ist nicht nötig aber empfohlen.

Bei der Installation der „neuen Instanz“ folgt man wiederum dem Assistenten, bis man zur Eingabemaske Serverkonfiguration kommt.

Hier ändert man den Kontonamen des SQL Server-Datenbankmoduls manuell (d.h. Eingeben oder Copy & Paste) wie folgt ab:

NT AUTHORITY\NETWORK SERVICE

SQL Server Dienst anpassen

Anschliessend kann die Installation abgeschlossen werden; es  sollten keine weiteren Fehlermeldungen auftreten – und auch der SQL – Server Dienst sollte problemlos gestartet werden.

 

Office 2016 Bilder in Signatur mitsenden

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Wer in seinen Outlooksignaturen ein Logo oder Bild mitsendet und auf Outlook 2016 upgradet wird feststellen, dass dasselbige in der Signatur nicht mitgesendet wird. Dieses Verhalten kann aber korrigiert werden.

Die Ursache für das in den meisten Fällen ungewünschte Verhalten ist ein Registrierungseintrag der – man glaubt es kaum „Send Pictures With Document“ heisst.

Man findet in bei Office 2016 unter:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Options\Mail]

Bei Office 2013 entsprechend unter:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Options\Mail]

Für diejenigen die das Problem gerne schnell und einfach beheben möchte, habe ich hier einen fertigen Registrierungsfix erstellt (sowohl für Office 2013 wie auch für Office 2016):

Bilder_mitsenden_Office

Fehler: Kein zulässiger Kurzname für eine Datei

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Bei der Installation von Kaspersky Small Office Security 4 tritt unter Umständen folgendes Problem auf:

Kein zulaessiger Kurzname Kasperksy

Die Meldung „Fehler 1325. *** ist kein zulässiger Kurzname für eine Datei“ ist natürlich nicht gerade hilfreich.

Diverse Anpassungen an der Registry (z.B. Force Windows to use short filenames) bringen nicht den gewünschten Erfolg.

Im spezifischen Fall stellte sich heraus, dass der Preloader (Tool das die Installationdateien vom Kasperksy-Installationsserver „nachlädt“) nicht oder nur teilweise mit Roaming – Profilen zurechtkommt.

Abhilfe schafft in diesem Fall die Installation ohne Preloader.

Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Der volle Installer ist dermassen gut „versteckt“, dass man ihn auch dann nicht findet, wenn man eigentlich weiss wo man suchen muss…

Kaspersky Small Office Security 4 Full Install

Für all diejenigen die sich die Suche sparen möchten – hier der direkte Link.

Windows 10 Upgrade erzwingen

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Zurzeit wird ein grosser Wirbel um das neue Windows 10 gemacht. Bei vielen Nutzern erscheint zwar die Meldung über ein Upgrade und die Möglichkeit informiert zu werden, „wann“ das Upgrade verfügbar ist – konkrete Daten fehlen aber. Mit folgendem Trick wird das Windows 10 Upgrade erzwungen.

 

Windows 10 Upgrade

Das Upgrade ist reserviert? Aber wann wird es installiert?

Vorarbeiten für das Upgrade

Obwohl theoretisch nicht nötig, empfiehlt sich doch kurz einmal einen Blick auf die eigenen Backups zu werfen (Checkliste zum Backup gibts hier).

Anschliessend sollte das Verzeichnis C:\Windows\SoftwareDistribution\Download komplett geleert werden. Ist Windows nicht auf C:\ installiert analog mit anderem Laufwerksbuchstaben verfahren.

Upgrade erzwingen

Die weiteren Schritte sind nicht schwierig.

  1. Eingabeaufforderung / CMD also Administrator ausführen (wichtig!)
  2. wuauclt.exe /updatenow eingeben und mit Enter bestätigen

Anschliessend kann Windows Update wie gewohnt geöffnet werden – Windows 10 sollte automatisch als Upgrade heruntergeladen werden

 

Windows 10 Upgrade erzwingen

Nach Abschluss wird das Upgrade auf Windows 10 heruntergeladen

Unable to connect to the MKS: vmware-authpipe

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Nach einem Update tritt beim Öffnen einer Konsolensitzung im Webclient von vmware folgende Fehlermeldung auf:

 vmware-authpipe

Lösung

Die Lösung des Problems ist zum Glück relativ einfach;

  1. Java aktualisieren
  2. Cache des Browser leeren (Wichtig!)

VMWare: Fehler beim Konsolidieren der Festplatten: msg.fileio.lock.

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Probleme beim Konsolidieren von Snapshots? Meldung „msg.fileio.lock“? So behebt man das Problem…

Die Mitteilung in VMware vCenter „Die Festplatten der virtuellen Maschine müssen konsolidiert werden“ können normalerweise per Rechtsklick auf die jeweilige Maschine >> Snapshots >> Konsolidieren beseitigt werden.

Leider kommt es aber ab und zu vor, dass dann die Meldung „Fehler beim Konsolidieren der Festplatten: msg.fileio.lock.“ erscheint.

Meist liegt die Ursache an einem der mittlerweile so zahlreich vorhandenen Backuplösungen, die noch in irgendeiner Form auf die VMs zugreift oder z.B. durch einen Systemausfall „hängengeblieben“ ist. Ein Reboot des Backuplösung löst das Problem daher meistens.

Drag & Drop funktioniert nicht mehr

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Unter Windows gibt es ab und zu das Problem, dass Drag & Drop nicht mehr funktioniert. Meist hilft dabei ein Neustart. Wie’s schneller geht – in diesem Beitrag…

Ein Neustart braucht immer Zeit und Nerven.

Folgender Workaround für das Drag & Drop – Problem funktioniert unter Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 – evtl. auch bei weiteren Systemen:

 

  1. Beliebigen Ordner öffnen
  2. Linksklick oder Rechtsklick auf eine Datei – Maustaste gedrückt halten!
  3. ESC auf der Tastatur drücken

Alternativ kann für Windows 8.1 auch folgender Registry-Fix versucht werden: Fix downloaden

Danach sollte Drag & Drop wieder einwandfrei funktionieren. Falls nicht lohnt sich ein Blick auf den offiziellen Supportartikel von Microsoft.

Error: Windows Cannot Be Installed to This Disk

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Bei der Installation oder dem Upgrade auf Windows 8 wird die Meldung „Error: Windows Cannot Be Installed to This Disk. The Selected Disk Has an MBR Partition Table. On EFI Systems, Windows Can Only Be Installed to GPT.“ angezeigt. Wie man Windows trotzdem installieren kann – hier die Lösung.

Die Fehlermeldung kann bei allen Systemen auftreten. Wie so oft, ist der Hinweis auf die Lösung aber bereits in der Meldung enthalten.

Lösung

Die Installation darf nicht über EFI / UEFI durchgeführt werden – dazu gibt es zwei Möglichkeiten.

Variante 1

Je nach BIOS lässt sich das Bootmedium beim Start tempörar auswählen (meist F9 – kann varieren). Hier muss nun einfach das entsprechende Bootmedium ohne EFI / UEFI ausgewählt werden.

Variante 2

Wo eine direkte Auswahl des Bootmediums nicht möglich ist, muss das ganze über eine temporäre Umstellung der Bootreihenfolge geregelt werde. Dazu beim Start direkt ins BIOS navigieren und die Bootreihenfolge so anpassen, dass EFI / UEFI Einträge erst am Schluss kommen oder diese direkt deaktivieren.

Die Installation sollte sowohl bei Variante 1 wie auch 2 anschliessend problemlos durchführbar sein.